Heimkino aus der Online-Videothek
Nicht immer hat man Zeit oder Lust, sich einen Film im Kino anzuschauen. Aufgrund der heutigen technischen Möglichkeiten richten sich viele Filmfreunde in den eigenen vier Wänden ein Heimkino mit Beamer und Leinwand oder Großbildfernseher ein. Noch attraktiver wird der heimische Kinogenuss aufgrund der zahlreichen Video-On-Demand-Angebote, die es inzwischen im Internet gibt. Das Besondere an derartigen Angeboten: Anstatt in der Videothek nach interessanten Filmen für den gemütlichen DVD-Abend auf der Wohnzimmercouch zu suchen, können Filmfans auch ganz bequem von zu Hause aus über die Website eines Video-On-Demand-Anbieters nach passenden Filmen stöbern und die Streifen direkt laden.
In der Regel bietet die Angebotspalette vom anspruchsvollen Programmkino bis hin zum trashigen Spatter-Horror eigentlich alles, was das Cineastenherz höher schlagen lässt. Der Einstieg in die virtuelle Videothek lohnt sich und ist auch gar nicht schwierig, wenn einige grundlegende Fragen geklärt sind.
Grundlegende Voraussetzungen
Vor allem Filmfreunde mit eher gering ausgeprägten Internetkenntnissen fragen sich, ob sie die nötigen Voraussetzungen für Video-On-Demand überhaupt erfüllen. Für den virtuellen Heimkinogenuss braucht man weder zusätzliche technische Geräte noch spezielle Programme oder Mediaplayer. Allerdings sind Windows-Nutzer hier klar im Vorteil: Um Filme aus der Online-Videothek zu Hause schauen zu können, ist ein PC mit Windows-Betriebssystem notwendig, da alle deutschen Anbieter von Video-On-Demand das Videoformat WMV sowie das Digital Rights Management (DRM) von Windows nutzen. Zudem müssen Video-On-Demand-Nutzer einen Breitbandinternetanschluss haben und beim Surfen im Web auf ausreichenden Virenschutz durch ein Antivirus Programm achten. Doch derartige Sicherheitsvorkehrungen sollten vor allem Windowsnutzer selbstverständlich immer beim Surfen im WWW beachten. Nutzer der Betriebssysteme von Linux müssen gegenwärtig noch auf Video-On-Demand verzichten. MAC-User können Filme und TV-Serien bei iTunes kaufen und laden.
Streaming oder Download?
Bei den meisten virtuellen Videotheken haben filmbegeisterte Internetuser die Möglichkeit, Filme entweder als Streaming oder als Download zu leihen. Streaming bedeutet, dass ein Film direkt über die Internetverbindung übertagen wird, ohne auf dem Rechner gespeichert zu werden. Großer Vorteil dieser Variante: nur wenige Minuten nach der Bestellung kann der Film angeschaut werden, lange Lade- und somit Wartezeiten entfallen dadurch. Je nach Leistung des eigenen Internetanschlusses kann Streaming jedoch auch nachteilig sein, da es bei langsamer Leitung beim Abspielen zu Verzögerungen kommen kann.
Anders als beim Streaming können beim Download die Filme nicht unmittelbar nach dem Bestellen angesehen werden. Sie müssen zunächst auf der Festplatte abgespeichert werden, laufen dann aber unabhängig von der Internetleistung reibungslos. Vorteil ist zudem auch, dass hierdurch die Filme auch angeschaut werden können, wenn keine Internetverbindung besteht. Je nach Bandbreite kann der Download eines Films unterschiedlich lange dauern.
