Verfilmung einer Selbstfindungsreise

Julia Roberts ist zurück auf der Leinwand. In dem Streifen „Eat, Pray, Love“ feiert sie nach langjähriger Leinwand-Pause ihr Kino-Comeback. In der Verfilmung von Elizabeth Gilberts gleichnamigem Bestseller-Roman spielt sie die Rolle einer Frau, die trotz ihres scheinbar erfüllten Lebens nicht glücklich ist und sich auf eine Art Selbstfindungsreise rund um die Welt aufmacht.

Inhalt des Films

Liz Gilbert führt ein geordnetes und behütetes Leben und hat scheinbar alles, wovon viele Frauen träumen: eine liebenswerten Ehegatten, ein schmuckes Häuschen und einen erfolgreichen Job als Schriftstellerin. Als jedoch ihre Ehe zerbricht und eine weitere Beziehung auch eher unglücklich endet, gerät sie mehr und mehr in eine Sinnkrise und trifft eine schwerwiegende Entscheidung: sie bricht zu einer einjährigen Weltreise auf, um ihr Leben neu zu ordnen und ihm einen Sinn zu verleihen. So begibt sie sich zunächst in Italien auf kulinarische Entdeckungsreise, lässt sich in Indien spirituell inspirieren und lernt auf Bali schließlich die wahre Bedeutung der Liebe kennen.

Wahre Geschichte

Der Film beruht auf den Memoiren der echten Elizabeth Gilbert, die ihre Sinnsuche in Italien, Indien und auf Bali in einem Roman festhielt. Nachdem das Buch im Jahr 2006 herausgekommen war, avancierte es schnell zum Besteller. Den Zuschlag für die Verfilmung sicherte sich Columbia Pictures. Herausgekommen ist unter der Regie von Ryan Murphy eine typische Hollwood-“Dramödie“, in der ein romantisches Happy-End mit Sonnenuntergang und reichlich Schmalz natürlich nicht fehlen darf. Getragen wird das Werk hauptsächlich von der Hauptdarstellerin Julia Roberts. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die zum Teil beeindruckenden Landschaftsaufnahmen in den besuchten Ländern.

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